Beruhigende Unterstützung während der Behandlung
„Zauberluft“ ist unsere kindgerechte Bezeichnung für Lachgas. Dabei handelt es sich um eine Sedierung, die beruhigend wirken und Anspannung während einer Zahnbehandlung verringern kann.
Das Kind schläft dabei nicht, sondern bleibt während der Behandlung wach und ansprechbar. Ob Lachgas für Ihr Kind und die geplante Behandlung infrage kommt, besprechen wir nach der Untersuchung individuell mit Ihnen.
Wann kann
Lachgas
helfen?
Lachgas kann in ausgewählten Behandlungssituationen eine zusätzliche Unterstützung sein, zum Beispiel:
- wenn ein Kind vor der Behandlung angespannt oder unruhig ist,
- wenn es grundsätzlich mitarbeiten kann, aber zusätzliche Begleitung benötigt,
- wenn eine Behandlung im Wachzustand möglich erscheint,
- wenn Art und Umfang der Behandlung für den Einsatz von Lachgas geeignet sind,
- wenn wir nach Untersuchung und Gespräch zu dieser Einschätzung kommen.
Lachgas ist nicht automatisch für jedes Kind oder jede Behandlung geeignet. Die Entscheidung richtet sich immer nach der individuellen Situation.
Wie läuft eine Behandlung
mit
Zauberluft
ab?
Vor der Behandlung erklären wir Ihnen und Ihrem Kind in Ruhe, wie die Zauberluft eingesetzt wird und was während des Termins passiert. Die einzelnen Schritte vermitteln wir altersgerecht und verständlich. Welche Vorbereitung nötig ist und was danach zu beachten ist, erfahren Sie vorab von unserem Team.
- Ihr Kind bleibt wach und ansprechbar
- das Lachgas kann beruhigend wirken
- unser Team begleitet den Ablauf sorgfältig
- wir bleiben mit Ihrem Kind im Gespräch
- die Behandlung wird an seine Reaktionen angepasst
Gut zu wissen
Am Ende der Behandlung atmet Ihr Kind einige Minuten 100 % Sauerstoff ein. So wird das Lachgas vollständig ausgeleitet. Danach kann Ihr Kind die Praxis in der Regel ohne Einschränkungen verlassen und seinen gewohnten Alltag fortsetzen.
So können
Eltern
ihr Kind unterstützen
Eine ruhige und neutrale Vorbereitung kann Ihrem Kind helfen, sich auf den Termin einzulassen. Sie müssen die Behandlung zu Hause nicht ausführlich erklären – die kindgerechte Einführung übernehmen wir in der Praxis. Während des Termins geben Sie Ihrem Kind Sicherheit, indem Sie selbst möglichst ruhig bleiben und dem Praxisteam die Führung überlassen.
Hilfreich ist es:
- eigene Sorgen möglichst nicht auf das Kind zu übertragen
- keine Versprechen wie „Du wirst gar nichts merken“ zu geben
- bekannte Unsicherheiten oder frühere Erfahrungen vorab anzusprechen
- Fragen zur Behandlung rechtzeitig mit uns zu klären
- die individuellen Hinweise zur Vorbereitung zu beachten
Häufige Fragen zur
Lachgasbehandlung
Ja. Bei einer Behandlung mit Lachgas bleibt Ihr Kind ansprechbar. Es kann weiterhin mit dem Praxisteam kommunizieren und wird während des gesamten Ablaufs begleitet.
Nein. Ob Lachgas sinnvoll eingesetzt werden kann, hängt unter anderem von der individuellen Situation, der Behandlungsbereitschaft und der geplanten Zahnbehandlung ab.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Nach der Untersuchung prüfen wir, ob Art und Umfang der Behandlung sowie die persönliche Situation Ihres Kindes für Lachgas sprechen.
Lachgas kann beruhigend wirken und dabei helfen, eine Behandlung entspannter zu erleben. Wie ein Kind die Wirkung wahrnimmt, kann individuell unterschiedlich sein.
In manchen Situationen kann eine Behandlung im Wachzustand trotz zusätzlicher Unterstützung nicht passend sein. Dann besprechen wir mit Ihnen, ob eine andere Vorgehensweise – beispielsweise eine Behandlung im Schlaf – in Betracht kommt.